Gott versorgt

Geh du voraus

Wenn wir auf glatten Wegen unterwegs sind im Winter oder im Sommerurlaub aufsteigen zu steilen  Bergeshöhen, ist es gut, diese Wege nicht alleine zu gehen. Schön ist es, wenn man einen Partner oder Freund hat, der diesen Weg nicht nur mit uns geht, sondern vorausgeht. Bei einem guten Vertrauensverhältnis können wir ihm dann getrost folgen und in seinen Fußstapfen gehen. Ist das Verhältnis zwischen den beiden Wanderern ein engeres, wird mir mein Partner zusätzlich die Hand reichen. So kann ich mich noch sicherer fühlen auf dem Weg, den wir gehen. Auch Maria hat einen schweren Weg zu gehen. Weit ist der Weg in ihrem hochschwangeren Zustand von Nazaret nach Bethlehem. Später auf der Flucht aus Bethlehem, mit dem Säugling, wird die Situation nicht besser. Doch Gott hat ihr einen liebevollen, fürsorglichen Mann an die Seite gestellt. Josef tut alles, um seiner Frau diesen Weg zu erleichtern, um ihr das Gefühl der Geborgenheit zu geben. Auch wir sind nie allein, ganz gleich auf welch schwierigen Wegen wir oftmals, durch das Leben gehen müssen. Gott ist bei uns, er reicht uns seine Hand und führt uns an Klippen vorbei, die bedrohlich vor uns aufragen. Ihm können wir vertrauen. An seiner Hand gehen wir sicher und geborgen. Bis wir eines Tages zu ihm in seinem Reich die Hand reichen können und er uns einen Platz an seinem Tisch zuweist.

© Christina Telker

Wir suchen ein Quartier

Müde sind wir, der Weg war lang,
Maria wird schon mächtig bang.
Bald wird ein Kind geboren,
wie solln wir es versorgen?

„Herr, Wirt, wir suchen ein Quartier.
Habt ihr vielleicht ein Plätzchen hier?
Ein Zimmer und Nahrung für uns zwei?
Nicht mehr lange, dann sind wir drei.“

„Wo denkt ihr hin, hier ist kein Platz!
Es reicht nicht mal für einen Spatz!
Ihr wollt für drei, gleich ein Quartier?
Ich sage euch, nicht hier bei mir!’“

„Vielleicht im Stall, ein kleines Plätzchen?“
„Ach schert euch weg, da schläft mein Kätzchen!
Auch Ochs und Esel stehen hier.
Ich sag euch, ich hab kein Quartier!“

Der Wirt, er schlägt die Türe zu,
doch Josef, er gibt keine Ruh.
Er schaut selbst in den Stall hinein
und findet die Krippe richtig fein.

„Hier finden wir Ruhe, leg dich ins Stroh,
der Herrgott versorgt uns sowieso“,
spricht er zu Maria, nimmt sie in den Arm;
sie fühlt sich geborgen, bei ihrem Mann.

Nicht lange, da kommt ein Kind zur Welt.
Die Engel verkündens vom Himmelszelt.
Der Stern, er zeigt es allen an,
Gott hat ein Wunder an uns getan.

Von allen Seiten kommen die Gäste,
zu diesem besonderen Wiegenfeste.
Selbst Könige kommen, von Gott selbst geladen
und bringen dem Jesuskind ihre Gaben.

(c) Christina Telker

Herzlichen Dank an Christina von

Christinas Weihnachtsmärchen

für die freundliche Erlaubnis zur
Veröffentlichung von Text und Bild!

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