Mitmachgeschichte zu Ostern

Mitmachgeschichte zu Ostern

Jesus bringt Leute auf Trab. So auch schon zu Ostern. Die biblischen Berichte dazu kann man nun selbst im Lauftempo miterleben: hinstellen, Muskeln lockern und bei jedem Laufhinweis einfach zehn Schritte auf der Stelle mitmachen. Auf geht`s! Hier ist schon wieder ganz schön was los!

Jesus war schon in seiner Erdenzeit ein gefragter Mann. Alle wollten ihm Nahe sein und das gab mitunter ziemliches Gedränge (1). Da musste man schon ganz schön spurten, wenn man noch einen Platz in seiner Umgebung haben wollte. Also vorwärts! (Zehn eilige Schritte auf der Stelle machen!)
Spätestens als Jesus gekreuzigt und begraben war, hätte die Lauferei aber eigentlich aufhören müssen. Doch weit gefehlt! Zunächst einmal kamen Jüngerinnen ans Grab, um Jesus zu salben (Zehn normale Schritte auf der Stelle machen!). Doch welche Überraschung! Das Grab war nicht nur leer, sondern sie sahen auch einen strahlenden Engel, der ihnen mitteilte, dass Jesus auferstanden sei (2). Die Frauen sollten es nun den Jüngern Jesu erzählen. Kann sich jemand vorstellen, wie sie gerannt sind? Genau! Sie eilten augenblicklich zum Grabe hinaus mit Furcht und großer Freude und liefen, dass sie es seinen Jüngern verkündigten. (Zehn sehr eilige Schritte auf der Stelle machen!)
Als die Jünger den Bericht der Frauen gehört hatten, konnten sie es kaum glauben. Jesus solllte auferstanden sein? Das Grab war leer? Das mussten sie selbst sehen. Petrus und noch ein Jünger liefen umgehend zum Grab (3). Wer wohl zuerst ankam? (Zehn eilige Schritte auf der Stelle machen!) Tatsächlich, das Grab war leer. Doch niemand war zu sehen. Da gingen die beiden wieder zu den anderen Jüngern zurück (Zehn normale Schritte auf der Stelle machen!).
Inzwischen waren auch die Soldaten längst wach geworden, die eigentlich das Grab hatten bewachen sollen. Sie waren vor Schreck in Ohnmacht gefallten, als der Engel kam und den Grabstein wegrollte (4). Nun folgte gleich der nächste Schreck, denn das Grab war leer! Wie sollten sie das nur erklären? Doch es blieb nichts anderes übrig: sie machten sich auf den Weg in die Stadt und erzählten den Hohepriestern alles, was geschehen war (5). (Zehn eilige Schritte auf der Stelle machen!) Man gab den Soldaten reichlich Geld und befahl ihnen zu sagen: „Seine Jünger kamen des Nachts und stahlen ihn, während wir schliefen.“
Am gleichen Tag waren auch zwei Jünger Jesu unterwegs zu einem Ort namens Emmaus. Da begegnete ihnen Jesus und redete mit ihnen. Seine Worte trafen sie so ins Herz, dass sie ihn sogar zu sich ins Haus einluden. Doch sie erkannten ihn erst, als er ihnen wie früher das Brot reichte (6). Und schon verschwand er vor ihren Augen. Wen wundert es, dass die beiden trotz der abendlichen Uhrzeit sofort zurück zu den anderen Jüngern liefen, um ihnen von diesem unglaublichen Ereignis zu erzählen? (Zehn eilige Schritte auf der Stelle machen!) Inzwischen hatten auch die Jünger es verstanden, denn Jesus war bereits auch Petrus erschienen. 40 Tage ließ Jesus sich nun unter ihnen blicken, bis er in einer Wolke vor ihren Augen zum Himmel auffuhr (7). Doch er steht seinen Jünger bis heute vom Himmel bei und wohnt in den Herzen derer, die ihn einladen. Wer dies noch nicht getan hat, sollte es eilends im Gebet nachholen. Lasst uns also weiterlaufen mit und für Jesus, solange unsere Zeit hier währt, bis wir eines Tages zu ihm in den Himmel kommen! Sei dabei! Nichts lohnt sich mehr, als mit Jesus zu leben! (Zehn eilige Schritte auf der Stelle machen!)

Dieser Text von Christliche Perlen darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

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Mitmachgeschichte: Auf der Suche nach einer Frau für Isaak

Mitmachgeschichte: Auf der Suche nach einer Frau für Isaak

(Fast) wie im biblischen Bericht an der Suche nach einer Frau für Abrahams Sohn Isaak teilnehmen: einfach die groß geschriebenen Aktionen mitmachen. Los geht`s!

Guten Tag, ich bin Abrahams Knecht und lade alle herzlich ein, mich auf einer ganz besonderen Reise zu begleiten (SICH TIEF VERBEUGEN). Ich soll eine Frau für seinen Sohn Isaak suchen (HAND ÜBER DIE AUGEN HALTEN UND SUCHEND UMHERSCHAUEN). Erst kürzlich sprach Abraham mich an, den ältesten Knecht seines Hauses, der seinen gesamten  Reichtum verwaltet. Er sagte: „Schwöre mir bei dem Herrn, dem Gott des Himmels und der Erde, dass du meinem Sohn Isaak keine Frau von den Kanaanitern nimmst, unter welchen ich wohne (HAND HEBEN UND KOPF SCHÜTTELN). Sondern ziehe in mein Herkunftsland und nehme ihm eine Gemahlin aus meiner Sippe.“ (AUF DER STELLE LAUFEN). Ich fragte: „Und wenn die Frau mir nicht in dieses Land folgen will? Soll ich dann deinen Sohn wieder in das Land bringen, aus dem du gezogen bist?“ (AUF DER STELLE LAUFEN). Abraham verneinte: „Der Herr hat mich aus meiner Heimat hierher geführt und mir geschworen: Das Land Kanaan will ich deinen Nachkommen geben. Gott wird auch seine Engel vor dir her senden, dass du eine Frau für meinen Sohn findest. Wenn sie dir aber nicht folgen will, so bist du frei von diesem Eid.“
So zog unsere Karawane schon bald nach Mesopotamien zu der Stadt Nahors, des Bruders von Abraham (AUF DER STELLE LAUFEN). Es war eine weite Reise, doch endlich kamen wir eines abends an (SICH MIT DER HAND DEN SCHWEIß VON DER STIRN WISCHEN).
Ich ließ die Kamele draußen vor der Stadt bei einem Wasserbrunnen lagern. Abraham war immer gut zu mir gewesen und war durch seinen Glauben an Gott ein Vorbild für mich geworden. Deshalb betete ich nun aus ganzem Herzen (HÄNDE FALTEN UND KOPF SENKEN). „Du Gott meines Herrn Abraham, begegne mir heute und tue Gutes an meinem Herrn Abraham! Siehe, ich stehe hier bei dem Wasserbrunnen, und die Töchter dieser Stadt werden herauskommen, um Wasser zu schöpfen. Wenn nun eine junge Frau kommt, die mir und den Kamelen zu trinken gibt, dann sei sie diejenige, die du deinem Diener Isaak beschert hast. Daran werde ich erkennen, dass Du Freundlichkeit an Abraham erzeigt hast.“
Noch ehe ich ausgeredet hatte, kam Rebekka heran, eine Enkelin von Abrahams Bruder (ANMUTIG AUF DER STELLE LAUFEN). Sie war wunderschön. Sie stieg hinab zum Brunnen und füllte den Krug (TUN, ALS OB MAN WASSER IN EINEN KRUG SCHÖPFT).
Schleunigst lief ich ihr entgegen (SICH TIEF VERBEUGEN). Ich bat: „Lass mich etwas Wasser aus deinem Krug trinken.“ Sie antwortete freundlich: „Trinke, mein Herr!“ (TUN, ALS OB MAN WASSER AUSGIEßT) Dann meinte sie: „Ich will deinen Kamelen auch Wasser schöpfen, bis sie alle getrunken haben.“ (TUN, ALS OB MAN MEHRMALS WASSER IN EINEN KRUG SCHÖPFT)
Ich wunderte mich, schwieg aber, bis ich herausgefunden hätte, ob Gott zu meiner Reise Gelingen gegeben hätte oder nicht. Als die Kamele alle getrunken hatten, schenkte ich ihr einen wertvollen goldenen Reif und zwei Armringe (SO TUN, ALS OB MAN REBEKKA ZWEI ARMREIFEN ÜBERSTREIFT). Ich fragte: „Wessen Tochter bist du? Das sage mir doch. Haben wir vielleicht sogar Platz zum Herbergen in deines Vaters Hause?“ Sie berichtete mir, dass sie Nahors Enkelin sei und fügte hinzu: „Es ist auch viel Stroh und Futter bei uns und Raum genug, zu übernachten.“ Da neigte ich mich nieder und betete den Herrn an (SICH TIEF VERBEUGEN). Ich sagte: „Gelobt sei der Gott meines Herrn Abraham, denn er hat mich den Weg geführt zur Verwandtschaft von Abrahams Bruder.“ Nun lief Rebekka ins Haus ihrer Mutter und berichtete dort alles (EILIG AUF DER STELLE LAUFEN).
Als Rebekkas Bruder Laban den Goldschmuck an seiner Schwester sah, kam er zu uns heraus an den Brunnen (SICH TIEF VERBEUGEN). Er lud uns ins Haus ein, gab den Kamelen Stroh und setzte auch uns Essen vor. Ich aber wandte ein: „Ich will nicht essen, bevor ich nicht mein Anliegen vorgebracht habe.“ (HAND HEBEN UND KOPF SCHÜTTELN)  Da berichtete ich alles über Abrahams Wohlstand, den er seinem Sohn Isaak übergeben hatte. Ich erzählte auch von meinem Auftrag, in Abrahams Freundeskreis eine Frau für Isaak zu suchen (HAND ÜBER DIE AUGEN HALTEN UND SUCHEND UMHERSCHAUEN). Schließlich schilderte ich noch, wie ich am Brunnen gebetet hatte und wie Rebekka, ohne es zu wissen, genau nach meinem Gebet gehandelt hatte (HÄNDE FALTEN UND KOPF SENKEN). Dann fragte ich die Familie, ob sie in eine Heirat einwilligen würden.
Da antworteten ihr Vater und der Bruder: „Das kommt von Gott. Darum können wir nichts gegen dich reden. Da ist Rebekka. Nimm sie und zieh hin, dass sie die Frau von Abrahams Sohn werde, wie der Herr geredet hat.“ (SICH TIEF VERBEUGEN)  Als ich dies hörte, neigte ich mich voll Ehrfurcht vor dem Herrn zur Erde. Dann gab ich Rebekka silberne und goldene Schmuckstücke und Kleider. Aber ihrem Bruder und der Mutter gab ich kostbare Gewürze (SO TUN, ALS OB MAN SEINEN NACHBARN EDLE GESCHENKE ÜBERREICHT). Anschließend aßen wir und schliefen über Nacht da. Am Morgen wollte ich dann eilig die Heimreise antreten (RASCH AUF DER STELLE LAUFEN). Doch Rebekkas Angehörige baten, dass sie noch etwas bleiben dürfe. Aber ich antwortete ihnen: „Haltet mich nicht auf, denn Gott hat Gelingen zu meiner Reise gegeben.“ (HAND HEBEN UND KOPF SCHÜTTELN) Da meinten sie: „Lasst uns das Mädchen rufen und fragen, was sie dazu sagt.“  Also fragten sie Rebekka: „Willst du mit diesem Mann ziehen?“ Sie antwortete rasch: „Ja, ich will mit ihm!“ (FREUDESTRAHLEND MIT DEM KOPF NICKEN) Da segneten sie Rebekka und ich nahm sie und ihre Amme und zog heimwärts  (AUF DER STELLE LAUFEN). Ich konnte es kaum erwarten, Abraham und Isaak dieses feine, wunderschöne Mädchen zu zeigen und ihnen die ganze Geschichte zu erzählen!
Endlich nahten wir dem heimatlichen Brunnen und wieder war es Abend (AUF DER STELLE LAUFEN). Da sahen wir von Weitem Isaak, der zum Gebet aufs Feld gegangen war (HÄNDE FALTEN UND KOPF SENKEN). Als Isaak unsere Kamele entdeckte, kam er uns entgegen (AUF DER STELLE LAUFEN). Rebekka hatte Isaak ebenfalls erblickt. Sie stieg hastig vom Kamel und fragte mich: „Wer ist der Mann auf dem Felde?“ Ich antwortete ihr, das sei Isaak. Da nahm sie den Mantel und verhüllte sich (SO TUN, ALS OB MAN SICH IN EINEN MANTEL EINHÜLLT). Ich erzählte Isaak dann alles, was geschehen war. Da nahm er die Rebekka und sie wurde seine Frau und er gewann sie lieb (FREUDESTRAHLEND MIT DEM KOPF NICKEN).  Ich aber werde nie vergessen, wie wunderbar Gott diese Reise gelenkt hat!  (FREUDESTRAHLEND MIT DEM KOPF NICKEN UND SICH TIEF VERBEUGEN)

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Dieser Text wurde von christlicheperlen verfasst und darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden. Der biblische Bericht ist nachzulesen in 1. Mose 24. Alle Artikel über Mitmachgeschichten untereinander.

Eine Mitmachgeschichte zu Palmsonntag

Eine Mitmachgeschichte zu Palmsonntag

Palmsonntag (fast) wie am Anfang erleben: einfach die groß geschriebenen Aktionen mitmachen. Los geht`s!

Es geschah vor nicht mal 2000 Jahren. Da wanderte der berühmte Reiseprediger Jesus mit etlichen seiner Jünger Richtung Jerusalem (AUF DER STELLE LAUFEN). Bis Ostern, genauer: dem jüdischen Passahfest waren es nur noch wenige Tage hin. Dieses Fest wurde jedes Jahr im Tempel in Jerusalem gefeiert (SO TUN, ALS OB MAN SICH MEHRMALS EINEN BISSEN LAMMFLEISCH UND UNGESÄUERTES BROT IN DEN MUND SCHIEBT). Dazu mussten laut dem Gesetz, das Gott einst Mose geboten hatte (5. Mose 16, 16), alle Männer Israels erscheinen (AUF DER STELLE MARSCHIEREN). Das geschah, soweit es ging, sogar noch in dieser Zeit, wo Israel von den geldgierigen Römern erobert worden war (SO TUN, ALS OB MAN JEMANDEM MÜNZEN IN DIE HAND ZÄHLT). Es war also ziemlicher Trubel in Jerusalem (DEM NACHBARN DIE HAND SCHÜTTELN UND DEN ANDEREN ZUWINKEN).
Als die Gruppe Jesu den Ölberg in Bethphage erreicht hatte, schickte er zwei seiner Jünger fort (AUF DER STELLE GEHEN). „Gehet hin in das Dorf gegenüber“, sagte er „und wenn ihr hineinkommet, werdet ihr ein Eseljunges darin angebunden finden, auf welchem kein Mensch je gesessen hat. Bindet es los und führet es her (SO TUN, ALS OB MAN EINEN ESEL AN DER LEINE FÜHRT). Und wenn jemand sich erkundigt: Warum bindet ihr es los? , so sprechet zu ihm: Der Herr bedarf seiner.“  Also gingen die Abgesandten hin und fanden es vor, wie er ihnen beschrieben hatte (HAND ÜBER DIE AUGEN HALTEN UND UMHERSEHEN). Als sie aber den jungen Esel losbanden, fragten die Herren desselben: „Warum bindet ihr das Füllen los?“ Sie antworteten wie beauftragt: „Der Herr bedarf seiner.“ Damit brachten sie das Tier zu Jesus (SO TUN, ALS OB MAN EINEN ESEL AN DER LEINE FÜHRT). Und sie warfen ihre Kleider auf das Eselsjunge und setzten Jesus darauf (SO TUN, ALS OB MAN JEMAND FASST UND AUF EIN REITTIER HEBT). Dies alles aber ist geschehen, auf dass erfüllt würde, was durch den Propheten (Sacharja 9, 9) geredet ist, welcher ankündigte: „Fürchte dich nicht, Tochter Zion! Siehe, dein König kommt, sitzend auf einem Eselsfüllen.“ (SO TUN, ALS OB MAN SITZT). Dies verstanden seine Jünger zwar zuerst nicht. Jedoch als Jesus verherrlicht war, dann erinnerten sie sich, dass dies von ihm geschrieben war und sie es ihm getan hatten (SICH MIT DER HAND VOR DEN KOPF SCHLAGEN, ALS OB EINEM ETWAS EINFÄLLT). Und als er schon nahte und bei dem Abhang des Ölbergs war, fing die ganze Menge der Jünger an, mit lauter Stimme freudig Gott zu loben über alle die Wunderwerke, die sie gesehen hatten, indem sie sagten: „Gepriesen sei der König, der da kommt im Namen des Herrn! Friede im Himmel und Herrlichkeit in der Höhe!“ (LAUT JUBELN UND MIT DEN ARMEN WINKEN). Es bezeugte nun die Volksmenge, die bei ihm war, dass er Lazarus aus dem Grabe gerufen und ihn aus den Toten auferweckt habe („LAZARUS, KOMM HERAUS!“ RUFEN UND SO TUN, ALS OB MAN MIT DER HAND JEMANDEN ZU SICH WINKT). Darum ging ihm auch eine große Schar, die zu dem Feste gekommen waren, aus der Stadt entgegen, als sie hörten, dass er kam (AUF DER STELLE RENNEN). Denn sie hatten von diesem Zeichen erfahren. Deshalb nahmen sie Palmzweige und zogen ihm entgegen und schrieen: „Hosianna! Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn, der König Israels!“ (MIT DEN ARMEN SCHWENKEN UND „HOSIANNA“ RUFEN). Und eine sehr große Menschenmasse breitete ihre Kleider aus auf den Weg. Andere jedoch hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf die Straße (SO TUN, ALS OB MAN DINGE AUF DEM BODEN AUSBREITET). Die Volksmengen aber, welche vor ihm hergingen und nachfolgten, riefen: „Hosianna dem Sohne Davids! Hosianna in der Höhe!“ (MIT DEN ARMEN SCHWENKEN UND „HOSIANNA“ RUFEN). Aber etliche der Pharisäer wiesen ihn an: „Lehrer, verbiete es deinen Jüngern.“ Doch er erwiderte ihnen: „Ich sage euch, wenn diese schweigen, so werden die Steine schreien.“ (FRÖHLICH „HOSIANNA, HOSIANNA…“ RUFEN). Da raunten die Pharisäer einander zu: „Ihr sehet, dass ihr gar nichts ausrichtet. Siehe, die Welt ist ihm nachgegangen.“ (AUSGELASSEN „JUCHUUU!“ RUFEN, MIT DEN ARMEN SCHWENKEN UND AUF DER STELLE LAUFEN).

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Hosianna = Hilf, Herr! Tochter Zion = Jerusalem

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Mitmachgeschichte: Das Leben Jesu

Mitmachgeschichte: Das Leben Jesu

Das Leben Jesu bringt Menschen in Bewegung. So auch hier: die groß geschriebenen Aktionen mitmachen. Los geht`s!

Vor gut 2000 Jahren ließ der damalige Kaiser Augustus in seinem Reich eine Volkszählung durchführen. Auch ein junges Ehepaar, genannt Joseph und Maria, machte sich auf den Weg, um sich registrieren zu lassen (AUF DER STELLE LAUFEN). Als sie den Ort Bethlehem erreicht hatten, kam für Maria der Zeitpunkt der Geburt, denn sie war schwanger (EINEN SEHR DICKEN BAUCH ZEIGEN). Leider war die ganze Stadt durch die Volkszählung voller Menschen, so dass Maria und Joseph trotz langer Suche keine Unterkunft fanden (WEITER AUF DER STELLE LAUFEN, WEITER, WEITER). Schließlich musste Maria das Kind in einem Stall zur Welt bringen (SO TUN, ALS OB MAN EIN KIND IN SEINEN ARMEN WIEGT).
Ein Stern wies weisen Männern aus weiter Entfernung den Weg zum Kind, eine Engelschar berichtete es einer Hirtengruppe. Alle waren aufgeregt und wollten so schnell wie möglich das Baby sehen (AUF DER STELLE RENNEN). Und als sie es sahen, fielen sie auf die Knie und beteten es an (AUF DIE KNIE GEHEN, DIE HÄNDE FALTEN UND WIEDER AUFSTEHEN). So hatte das Leben des kleinen Jesuskindes schon aufregend angefangen.
Doch Jesus wuchs und wurde größer (IN DIE HOCKE GEHEN UND SICH LANGSAM IMMER WEITER WIEDER AUFRICHTEN). Jesus war gerne im Tempel, wusste viel über die Bibel, nannte Gott seinen Vater und wurde immer klüger und beliebter. Aber er half auch Joseph viel bei der Arbeit als Zimmermann (SO TUN, ALS OB MAN MIT EINEM HAMMER AUF NÄGEL SCHLÄGT).
Als Jesus 30 Jahre alt war, ließ er sich von dem bekannten Prediger Johannes taufen (SO TUN, ALS OB MAN JEMAND UNTER WASSER DRÜCKT UND WIEDER HOCHZIEHT). Danach suchte Jesus Ruhe zum Beten in der Wüste (SICH DEN SCHWEIß VON DER STIRN ABWISCHEN). 40 Tage betete er dort und fastete (4 MAL DIE HÄNDE FALTEN UND WIEDER AUSEINANDERNEHMEN). Dann war er so voll von Gott, dass ihn auch der Teufel nicht mehr aufhalten konnte. Er ging zurück zu den Menschen und erwählte 12 junge Männer als Reisegefährten und Nachfolger (12 MAL AUF LEUTE IN DER UMGEBUNG ZEIGEN).
Sie zogen nun von Ort zu Ort und Jesus predigte zu den Menschen über Gott und wie man leben soll (MIT DEM FINGER NACH OBEN ZEIGEN). Er sagte: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Verstande, und deinen Nächsten wie dich selbst (SO TUN, ALS OB MAN JEMANDEN UMARMT).
Aber das war nicht alles: bei Jesus passierten auch seltsame Sachen. Er konnte für Menschen beten und sie heilen, egal wie krank sie waren. Er konnte aus wenig Essen viel machen und er konnte auf dem Wasser laufen (AUF DER STELLE LAUFEN). Kein Wunder, dass alle aufgeregt waren und ihn so schnell wie möglich sehen wollten (AUF DER STELLE RENNEN). Mann, wenn ich damals gelebt hätte, was wäre ich gerannt (AUF DER STELLE RENNEN). Und ich hätte es allen weitererzählt (AUF DER STELLE RENNEN). Und wie ich es allen erzählt hätte (AUF DER STELLE RENNEN)! Ja, wo Jesus war, da waren auch immer gleich Menschenmengen und Gedränge.
Kein Wunder also, dass die Priester aus dem Tempel bald eifersüchtig auf Jesus wurden, weil er so beliebt war. (DIE ARME VOR DEM BAUCH VERSCHRÄNKEN UND BÖSE AUSSEHEN). Und so gaben sie einem von Jesu Jüngern Geld, damit er ihnen sagte, wann sie Jesus mal ohne Menschenmasse erwischen könnten. Und bald ließen sie Jesus festnehmen. Die Jünger bekamen solche Angst, dass sie so schnell wie möglich wegrannten (AUF DER STELLE RENNEN).
Aber Jesus wurde gekreuzigt und starb. Man konnte ihn nur noch tot in eine Höhlengruft legen. Das war sehr, sehr traurig (MIT DEM KOPF SCHÜTTELN).
Doch dann, nach drei Tagen, kam wieder Leben in den Körper: Jesus stand auf und ging davon (AUF DER STELLE LAUFEN).
Engel tauchten auf und erzählten es ein paar Frauen.  Kein Wunder, dass sie aufgeregt waren und es den anderen so schnell wie möglich berichten wollten (AUF DER STELLE RENNEN)! Und die wollten es selbst sehen und liefen wieder zum Grab (AUF DER STELLE RENNEN). Doch das Grab war leer. Und bald schon sahen sie Jesus mit eigenen Augen. War das ein Jubel (VOR FREUDE IN DIE LUFT SPRINGEN)! Ja, Jesus war gestorben für die Fehler der Menschen. Aber jetzt lebte er wieder, für immer!
Noch 40 Tage blieb Jesus auf der Erde und redete viel mit seinen Freunden. Dann verschwand er direkt vor ihnen den Himmel (HAND ÜBER DIE AUGEN LEGEN UND SUCHEND UMHERSCHAUEN). Doch die Jünger waren getröstet: er hatte zum Abschied gesagt: „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ So blieben sie in Jerusalem, beteten viel, so wie Jesus es immer getan hatte und wurden bald selbst voll von Gottes Geist (VOR FREUDE IN DIE LUFT SPRINGEN). Und dann wollten sie es allen erzählen (AUF DER STELLE RENNEN). Ja, Jesus lebt. Jeder kann zu ihm beten, seine Fehler bei ihm ablegen und sich von ihm helfen lassen.
So. Das war die Geschichte. Aber ich muss jetzt dringend weiter. Denn das alles muss ich auch noch anderen erzählen (AUF DER STELLE RENNEN). Und wie ich es allen erzählen werde (AUF DER STELLE RENNEN)! Berichtet auch ihr es allen weiter (AUF DER STELLE RENNEN)! Tschüß dann ! Gottes Segen für euch (MIT DER HAND WINKEN)!

Dieser Text wurde von christlicheperlen verfasst und darf vervielfältigt werden, sofern keine kommerziellen Absichten vorliegen.


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Mitmachgeschichte: Joseph, zweiter Herrscher von Ägypten

Mitmachgeschichte: Joseph, zweiter Herrscher von Ägypten

Die groß geschriebenen Aktionen mitmachen. Los geht`s !

Verehrte Leute,

ich bin Joseph und Jakobs 11. Sohn (11 MAL LANGSAM VERBEUGEN). Unser Vater Jakob hatte 4 Frauen, von denen meine Mama Rahel seine Lieblingsfrau war (4 MAL VERBEUGEN). Leider starb Mama bei der Geburt meines einzigen mütterlichen Bruders Benjamin. Jedenfalls bin ich jetzt Papas Lieblingssohn. (SO TUN, ALS OB MAN JEMANDEN UMARMT). Mein Vater hat mir sogar einen bunten Mantel geschenkt (SO TUN, ALS OB MAN EINEN MANTEL ANZIEHT). Hey Brüder, seht mal meinen tollen Mantel an! (SICH DREHEN UND WENDEN, ALS OB MAN DEN MANTEL VORZEIGT) Aber was macht ihr denn für ein Gesicht? Gönnt ihr mir den Mantel etwa nicht? (ARME VOR DEM BAUCH VERSCHRÄNKEN, BÖSE AUSSEHEN UND KOPF SCHÜTTELN) Übrigens, habt ihr schon von meinen Traum gehört? Ich habe geträumt, wir binden Ähren auf dem Feld zusammen und eure Ähren verneigen sich vor meinem Ährenbündel (11 MAL LANGSAM VERBEUGEN). Und ich habe sogar noch einmal geträumt: die Sonne, der Mond und 11 Sterne verneigten sich vor mir (13 MAL LANGSAM VERBEUGEN). Jetzt schaut mich doch nicht so entrüstet an. Und warum geht ihr denn weg? Ach so, ihr müsst Schafe hüten (LAUT BLÖKEN UND „MÄH“ RUFEN). Na, ich bleibe dann mal besser bei Papa. – Hallo Papa, was meinst du, wie es wohl um meine Brüder steht? Die sind jetzt schon seit Wochen mit den Schafen fort. Was? Ich soll sie suchen und dir berichten, wie es ihnen geht? Okay, mache ich. Ich gehe dann mal los (AUF DER STELLE LAUFEN). Also, wo stecken meine Brüder nur? Hier sind sie nicht, dort auch nicht (WEITER AUF DER STELLE LAUFEN WEITER WEITER WEITER). Puh, bin ich kaputt. Oh, da vorne sind sie ja! (GANZ SCHNELL AUF DER STELLE RENNEN) Hallo Brüder! Da seid ihr ja endlich! Halt, warum seht ihr mich denn so grimmig an? Neiiin, lasst mich los, lasst mich los! (AUF DER STELLE ZAPPELN UND UM SICH SCHLAGEN) Au weh, meine Brüder haben mich in einen ausgetrockneten Brunnen geworfen. Ich glaube, die wollen mich hier verhungern lassen. Oder doch nicht? Da kommt ein Seil. Sie ziehen mich wieder herauf (TUN, ALS OB MAN AN EINEM SEIL ZIEHT). Oh nein, was machen die denn jetzt? Meine Brüder verkaufen mich ja als Sklaven an eine Karawane fremder Leute. Ich werde in Ketten gelegt und muss hinter den Fremden her durch die ganze Wüste marschieren (LANGSAM, MIT MÜHE AUF DER STELLE LAUFEN, WEITER UND WEITER). Ach, ich bin so müde.  Aber gestern hat die Karawane mich an einen Regierungsbeamten in Ägypten namens Potiphar verkauft. Und jetzt muss ich den ganzen Tag für den arbeiten (TUN, ALS OB MAN MIT DER HACKE DEN BODEN AUFHACKT WEITER WEITER WEITER). Ob ich wohl jemals meinen Vater und meinen kleinen Bruder Benjamin wiedersehen werde? Die Frau von Potiphar liebt mich, glaube ich. Dabei ist die doch verheiratet. Aber ich will nichts von ihr (MIT DEM KOPF SCHÜTTELN). Doch weil ich ihr immer aus dem Weg gehe, will sie sich an mir rächen. Sie hat doch allen glatt erzählt,  ich wäre ihr zu nahe getreten – nur um mir eins auszuwischen. Und Potiphar hat mich direkt in das Gefängnis werfen lassen, weil er ihr geglaubt hat. In der dunklen Zelle kann ich jetzt nur herumsitzen oder aufstehen, mich wieder hinsetzen und wieder aufstehen (HINSETZEN UND AUFSTEHEN, HINSETZEN UND AUFSTEHEN, HINSETZEN UND AUFSTEHEN). Tagein, tagaus, jahrelang. Warum lässt Gott das eigentlich alles zu? Ich habe aber auch ein Pech.
Nebenan sind noch zwei Männer eingesperrt. Die machen auch nichts anderes (HINSETZEN UND AUFSTEHEN, HINSETZEN UND AUFSTEHEN, HINSETZEN UND AUFSTEHEN). Na, habt ihr beiden schlecht geträumt? Also geträumt habe ich früher auch. Aber ich kann nicht sagen, dass das eingetroffen wäre. Doch ich glaube, ich kann euch erklären, was eure Träume bedeuten. In drei Tagen wird einer von euch wieder Pharaos Diener und der andere wird gehenkt (DREI FINGER HOCHHALTEN).
Seht ihr, Leute? Was ich über die Träume sagte, ist eingetroffen. Beide Gefangenen sind fort. Einer ist Pharaos Diener und einer ist gehenkt. Nur ich sitze hier noch rum. Moment, da geht die Türe auf. Endlich passiert mal was. Wie bitte? Ich soll zu Pharao kommen? Der hat schlecht geträumt und sein Diener, der einer der beiden Männer hier im Gefängnis war, hat ihm erzählt, ich könne Träume erklären. Na, wenn das mal gut geht. Woher soll ich denn wissen, was Pharaos Träume bedeuten? Was? Ich soll mich beeilen, Pharao wartet? (AUF DER STELLE RENNEN) Mensch, sieht das hier nobel aus im Palast vom Pharao, dem König Ägyptens…
Sehr geehrter Herr Pharao, das sind ja interessante Träume, von denen Sie mir hier berichten. Ich bin sicher, sie bedeuten, dass bald eine Hungersnot kommt. Noch 7 fruchtbare Jahre, dann kommen 7 dürre Jahre, die allen Ertrag der üppigen Jahre verschlingen (SO TUN, ALS OB MAN ETWAS ISST). Besser, man sammelt jetzt reichlich Vorrat, damit man in der mageren Zeit etwas zu essen hat (SO TUN, ALS OB MAN FRÜCHTE IN EINEN KORB WIRFT). Wie, ich soll das Sammeln der Speise als zweiter Herrscher von Ägypten -direkt nach Ihnen- überwachen, Herr Pharao? Aber gerne. Es ist mir eine Ehre (EINMAL TIEF VERBEUGEN).
Auch diesmal hatte ich Recht: was ich über die Träume Pharaos sagte, ist eingetroffen. Die 7 ergiebigen Jahre sind vorbei und jetzt sind wir mitten in der Zeit der Hungersnot (SICH MIT DER HAND DEN BAUCH REIBEN). Nur in Ägypten gibt es genügend Vorrat. Alle Leute aus den umliegenden Ländern kommen bei uns Korn kaufen. He, unter den fremden Menschen, die Korn kaufen wollen, sind ja auch meine Brüder! Nur Benjamin fehlt. Aber sie erkennen mich nicht, sondern verbeugen sich alle wie in meinem Traum vor mir (10 MAL VERNEIGEN). Na, denen werde ich es vielleicht zeigen. Die haben mich schließlich als Sklaven verkauft. Ab ins Gefängnis mit denen! Damit die mal wissen, wie das ist (HINSETZEN UND AUFSTEHEN, HINSETZEN UND AUFSTEHEN, HINSETZEN UND AUFSTEHEN). Nun ja, es wäre zu lange, noch alles zu erzählen, was dann passiert ist. Aber schließlich habe ich mich meinen Brüdern doch noch irgendwann zu erkennen gegeben. Diesmal haben die aber Respekt gehabt. Ich habe ihnen dann gesagt, sie sollen alle ihre Familien nach Ägypten bringen, damit ich sie hier mit Nahrung versorgen könnte (SO TUN, ALS OB MAN ETWAS ISST). Und natürlich sollen meine Brüder meinen Vater Jakob mit nach Ägypten herholen. Den Heimweg zu Vater haben sie in Rekordzeit geschafft (AUF DER STELLE RENNEN). Mein alter Papa ist vor Freude hoch in die Luft gesprungen, als er hörte, dass ich noch lebe (LUFTSPRÜNGE MACHEN). Und bald waren wir wieder alle in Ägypten vereint. Könnt ihr euch vorstellen, wie ich geweint habe, als ich Papa wiedergesehen habe? (SO TUN, ALS OB MAN JEMANDEN UMARMT) Jetzt weiß ich endlich, warum Gott das alles bei mir zugelassen hat. Damit meine Familie und ich nicht verhungern müssen. Gott war die ganze Zeit da und hat auf uns aufgepasst. Nichts geschieht umsonst. Er kümmert sich um alle seine Kinder. Ihm sei alle Ehre und aller Dank dafür (GANZ TIEF VERBEUGEN).


Diese Mitmachgeschichte wurde von christlicheperlen geschrieben und darf für nicht kommerzielle Zwecke vervielfältigt werden.

Die biblische Geschichte ist nachzulesen in:
1. Mose, Kapitel 37-47 (außer Kapitel 38).

Bastelideen: Windlicht „Josef`s Traum“ und dort die Links am Ende des Artikels.

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